Erstveröffentlicht am: 21.03.2026
Zuletzt aktualisiert am: 17.04.2026 nach aktueller Gesetzeslage
Viele Riester-Sparer stehen aktuell vor einer entscheidenden Frage:
Wie gehe ich mit meinem bestehenden Riester-Vertrag um – gerade im Hinblick auf das Altersvorsorgedepot ab 2027?
Neue Fördermöglichkeiten und flexiblere Anlageformen verändern die Ausgangssituation deutlich.
Dadurch stellt sich für viele die Frage:
👉 Soll ich meinen Riester-Vertrag weiter besparen, beitragsfrei stellen oder neu ausrichten?
Finde heraus, welche Entscheidung zu deiner Situation passt
👉 In wenigen Minuten erhältst du eine erste Einschätzung:
Warum die Beitragsfreistellung aktuell besonders relevant ist.
Durch die geplanten Änderungen ab 2027 rückt die Beitragsfreistellung stärker in den Fokus.
Viele Sparer überlegen:
- weitere Beiträge in einen bestehenden Vertrag einzahlen
- oder flexibel bleiben und neue Möglichkeiten nutzen
👉 Eine Beitragsfreistellung kann besonders dann sinnvoll sein, wenn sich dein Riester-Vertrag aktuell deutlich im Minus befindet oder sich sehr schwach entwickelt hat.
In diesen Fällen greift zum Ende der Laufzeit die gesetzliche Beitragsgarantie. Das bedeutet:
👉 Mindestens die eingezahlten Beiträge müssen zum Rentenbeginn wieder zur Verfügung stehen.
Eine Beitragsfreistellung kann hier dazu beitragen, den Vertrag „ruhen zu lassen“, ohne weiter Kapital in eine möglicherweise ungünstige Entwicklung zu investieren.
👉 Anders sieht es in vielen anderen Fällen aus:
Wenn dein Vertrag nicht im Minus ist, kann es sinnvoll sein, neue Möglichkeiten in die Entscheidung einzubeziehen.
Mit dem Altersvorsorgedepot entstehen ab 2027 neue Chancen:
- höhere staatliche Förderung
- flexiblere Anlagestrategien
- bessere Renditechancen
👉 Für viele Riester-Sparer kann das einen echten Neuanfang in der Altersvorsorge bedeuten.
Welche Möglichkeiten hast du mit deinem Riester-Vertrag?
1. Riester-Vertrag behalten
Wenn dein Vertrag solide ist, kann es sinnvoll sein, ihn weiterzuführen. In manchen Fällen sind die Zulagen bei Riester höher als beim Altersvorsorgedepot.
2. Riester-Beitrag aussetzen
Eine Beitragsfreistellung kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn dein Vertragswert deutlich im Minus liegt. Zum Ende der Laufzeit greift dann die Beitragsgarantie.
3. Riester-Vertrag kündigen
Nur in wenigen Fällen kann eine Kündigung eine Option sein und sollte daher sehr gut überlegt sein. Erhaltene Förderungen müssten zurückbezahlt werden.
4. Riester-Kapital übertragen
Eine interessante Möglichkeit ist ab 2027 die Übertragung in das neues Altersvorsorgedepot. In vielen Fällen überwiegen die Vorteile im Vergleich zu Riester.
Stand: April 2026 (nach aktueller Gesetzeslage)
Kapital neu ausrichten
Ab 2027 entsteht mit dem Altersvorsorgedepot eine neue Möglichkeit:
- höhere Förderung
- flexiblere Anlageformen
- bessere Renditechancen
👉 Diese Option wird für viele Sparer zunehmend relevant.
- Was ist das Altersvorsorgedepot?
- ETF-Förderung im Altersvorsorgedepot
- Warum das Altersvorsorgedepot Riester verändern könnte
